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Immer wieder neu - immer wieder gut! Friedensstiftertrainings in Rinklingen und Ruit


Schon zum 3. Mal leitete Gerd Ott ein Friedensstiftertraining mit den Konfis aus Ruit und Rinklingen. Dieses Mal gemeinsam mit Stefan Maaß. 23 Konfis nahmen gemeisam mit ihrem Pfarrer Alexander Herzfeld an einem Friedenssstiftertraining vom 14. bis 16. Januar auf dem Thomashof teil.  Sie wurden dabei von den Teamerinnen Corinna Strehlau und Carolin Sauter, sowie die Teamer Tino Werner, Sebastian Grauff und Florian Neuweiler unterstützt, die alle in den vorangegangenen Jahren schon an einem Friedensstiftertraining teilgenommen hatten. 

Also gute Voraussetzungen für ein tolles Wochenende ... 


Freitags ging es nach dem Abendessen los, kreuz und quer durch den Raum laufen und sich mit anderen austauschen. Dann die Frage, was fällt den Konfis zu Frieden ein? "Keine Gewalt"; "Gwaltprävention"; "einander zuhören" usw. es wurden eine rieisge Anzahl an Assoziationen genannt und so war der Flip-chart-Block schnell gefüllt. 

Dann kam die erste Herausforderung, man musste sich auf Stühlen nach bestimmten Kriterien wie Größe, Geburtstage usw. aufstellen. Dies war gar nicht so einfach, denn bei dieser Übung war es nicht erlaubt, den Boden zu berühren. In den ersten Durchgängen gelang dies den Konfis nicht. 

Bei der nächsten Übung "fester Stand" gaben die Konfis dann jedoch eine deutlich besser Figur ab, die meisten konnten sehr fest stehen, d.h. sie wurden nicht so leicht umgeworfen.

Was ist Gewalt? Ist ein Klaps Gewalt? Ist ein Boxer oder ein Polizist mit Gummiknüppel Gewalt? Es zeigte sich, dass die Gruppe sehr gut diskutieren konnte, obwohl es mittlerweile schon sehr spät war. Dennoch gelang es sogar noch eine gemeinsame Definition zu finden. Nun war der Kopf leer und das folgende Elefantenspiel bot genau die richtige Möglichkeit, um sich auszutoben und die eigenen und die Kräfte der anderen zu spüren und zu erfahren.

Am Samstag ging es dann mit der Frage weiter, was Jugendliche brauchen, um keine Gewalt anzuwenden? "Freunde, Famile"; "Sport" und "gute Erziehung" erhielten die meiste Zustimmung.

Bei den darauf folgenden Spielen war wieder Action angesagt, ganz gleich, ob es galt einen Schokoriegel zu verteidigen oder zu erbeuten und die anschließenden Rollenspiele zeigten das schauspielerische Talent, das in einigen Konfis schlummert.

Am Nachmittag ging es dann um das Thema Beleidigungen, schnell füllten sich die Blätter mit Beleidigungen. Anschließend ging es dann um einen konkreten Konfliktfall.

Am Abend war kein festes Programm und so konnte das Elefantenspiel noch einmal gespielt werden.

Sonntag ging es dann um das Eingreifen in Gewaltsituationen. Hier konnten die Konfis ganz konkret ihre Ideen ausprobieren.                                                           

Den Schluss bildete eine Andacht und an deren Ende die Konfis ihre Friedenstifterzertifikate überreicht bekamen.