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Burg ohne Ritter aber mit Friedensstifter


Am 9. und 10. Februat wurden 49 Konfis der evangelischen Kirchengemeinde Eggenstein-Leopoldhafen von Anita Schneider und Stefan Maaß in der Jugendburg Rotenberg zu Friedensstiftern ausgebildet.


Im Rahmen der Konfi-Freizeit vom 8. bis 12. Februar 2013 fand an zwei Tagen das Friedensstiftertraining statt. Das Training wurde in zwei Gruppen parallel durchgeführt. Am Samstag morgen begann der Einstieg mit der Übung auf den Stühlen und es zeigte sich wie die eine Gruppe wunderbar harmonierte. Diskussionen gab es dann beim Thema "Gewalt definieren". Ist es Gewalt, wenn ein Kalb geschlachtet wird? Die Diskussion wurde sehr engagiert geführt, für die Vegetarier war es ganz klar Gewalt, während für den Sohn eines Schlachthofinhabers, es ganz klar keine Gewalt war. Er läuterte dabei, wie die Tiere getötet werden, ohne Qualen zu erleiden. Schnell wurde deutlich, dass Gewalt negativ besetzt ist und dass man etwas als keine Gewalt bezeichnet, wenn man es gut oder normal findet. Doch die Gewaltdefinition ist von der Bewertung unabhängig.

Nach der Gewaltdefinition ging es beim Elefantenspiel ging es in beiden Gruppen richtig zu Sache. Es wurde gezogen und geklammert, was das Zeug hält und selbst am nächsten Tag waren bei einigen Teamern noch die Spuren des Spiels zu sehen, dennoch hatte es wie bei so vielen Trainings zuvor Begeisterung ausgelöst. Dieses Spiel gab auch schon einen Hinweis darauf, wie es zur Gewalt kommt, dem Inhalt der nächsten Einheit. Freunde und Familie wurden als besonders wichtig erachtet, damit es nicht zur Gewalt kommt. Am Abend war dann Entspannung beim Singstar in der Jugenddisco angesagt. Dabei konnte so manches Sangestalent ausfindig gemacht werden.

Am nächsten Tag wurde dann zum Thema Konflikte gearbeitet und wie diese eskalieren können. Beleidigungen und  Provokationen sind ein Mittel zur Konflikteskalation, deshalb beschäftigten sich die Jugendlichen damit, wie man auf Beleidigungen reagieren kann, ohne verbal zurückzuschlagen.

Viel Aufmerksamkeit erforderte dann die konkrete Konfliktbeabeitung anhand von Beispielen der Jugendlichen. Zum Abschluss konnte die Jugendlichen beim Thema "Eingreifen in Gewaltsituationen" noch einmal alles geben. Die Konfis waren trotz zum Teil erheblichen Schlafmangels mit viel Energie bis zum Schluss dabei war.

Die Bilder von der Freizeit folgen in einigen Tagen.